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Unser Schulprofil

Wir wollen eine Schule sein, die für alle Kinder offen ist
und in der ein friedliches und lebendiges Miteinander gelebt wird.

Wie andere Waldorfschulen weltweit, arbeiten wir mit einer konsequenten Pädagogik der Förderung statt Auslese:
Lernen ohne Angst, kein „Sitzenbleiben“ und keine Diferenzierung in verschiedene Schultypen.

Diese ganzheitliche Pädagogik sieht als zentrale Aufgabe die Förderung der Persönlichkeitsbildung und der individuellen Fähigkeiten des Kindes in den Bereichen des Lernens und der Kreativität.


Unsere Schule ist eine Ganztagsschule.

Hort- und Schulbereich führen das Kind von morgens 7.00 Uhr bis nachmittags 17.00 Uhr durch den Tag.

Unterrichtssprache ist Deutsch, erste Fremdsprache ist Englisch. Als zweite Fremdsprache wollen wir möglichst viele der Sprachen anbieten, die in den Familien der Schulgemeinschaft gesprochen werden.

Die Vielfalt der Kulturen soll sich in allen Bereichen des Schullebens zeigen- zum Beispiel im Musikunterricht, im Erzählteil und rhythmischen Teil des Hauptunterrichts, im Feiern der Feste, im Theaterspielen, im Frühstücken und Mittagessen.

Die handwerklichen Fächer wie Handarbeit, Werken, Gartenbau sollen von der ersten Klasse an eine große Rolle spielen.

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Interkulturalität an der IKWS Dresden

Den interkulturelle Ansatz in Waldorfschulen gibt es in Dresden noch nicht, wir denken aber, dass die Stadt und wir Eltern, Lehrer und Kinder davon profitieren können. Der Standort wird idealerweise dort sein, wo Menschen aus unterschiedlichen Kulturen miteinander leben.

Die Schule soll Begegnungsräume dafür schaffen. In den Klassengemeinschaften sollen Kinder aus unterschiedlichen Ländern unterrichtet werden und die Gewohnheiten, Traditionen, Geschichte aus aller Welt kennenlernen.

Die Interkulturelle Waldorfschule braucht ein interkulturelles Kollegium.
Sie braucht auch Eltern, die sich am Schulleben beteiligen und ihre Kompetenzen, ihre Erfahrungen und ihre Kultur einbringen.

Wir bekommen von vielen Seiten gespiegelt, dass unsere Schule erwünscht ist und als nötig angesehen wird.

Schulalltag

Lehrplan, Unterricht, Lehrer und Fachlehrer, Abschlüsse


Im Detail

Klassen

Klassengemeinschaft, Gruppenförderung & Einzelförderung, Zweitklassenuntersuchung

Im Detail

Interkulturalität

Begegnungssprachen, Religion und Ethik, Projektwochen und Feste

Im Detail

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Praxisorienterter Unterricht

Handarbeit, Projektunterricht, Praktika

Im Detail

Künstlerischer Unterricht

Bildende Kunst, Musik, Eurythmie, Sprecherziehung, Theater

Im Detail

Sprachen

Deutsch, Englisch, zweite Fremdsprache

Im Detail

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Waldorfpädagogik

(Quelle: Bund der Freien Waldorfschulen)

bund der freien waldorfschulen

Die erste Waldorfschule

Sie wurde 1919 von Rudolf Steiner (1861-1925) zusammen mit Emil Molt, Besitzer der damaligen Waldorf Astoria Zigarettenfabrik, für die Arbeiterkinder in Stuttgart gegründet und nach der Fabrik benannt. Mit dieser Schule wurde zum ersten Mal das Prinzip sozialer Gerechtigkeit im Bildungswesen verwirklicht.

Unabhängig von sozialer Herkunft, Begabung und späterem Beruf erhalten junge Menschen eine gemeinsame Bildung. Als erste Gesamtschule haben die Waldorfschulen das mit dem vertikalen Schulsystem verbundene Prinzip der Auslese durch eine Pädagogik der Förderung ersetzt.

Kein Sitzenbleiben

Alle Schüler und Schülerinnen durchlaufen ohne Sitzenbleiben 12 Schuljahre. Der Lehrplan der Waldorfschulen ist auf die Weite der in den Kindern liegenden seelischen und geistigen Veranlagungen und Begabungen ausgerichtet. Deshalb tritt vom 1. Schuljahr an neben die mehr sachbezogenen Unterrichtsgebiete ein vielseitiger künstlerischer Unterricht. Durch diesen werden die für den einzelnen Menschen wie für die Gesellschaft wichtigen schöpferischen Fähigkeiten und Erlebniskräfte gefördert.


Künstlerisch-handwerklicher Unterricht

Ein vielfältiger handwerklicher Unterricht fördert die differenzierte Ausbildung des Willens und die lebenspraktische Orientierung der Schülerinnen und Schüler.


Entwicklungsorientierter Lehrplan

Ein entscheidendes Prinzip des Waldorflehrplans liegt in der Abstimmung der Unterrichtsinhalte und Unterrichtsformen auf die Prozesse kindlichen Lernens und die Stufen menschlicher Entfaltung in Kindheit und Jugend. Der Unterricht ist von Schulbeginn an auf das Ziel innerer menschlicher Freiheit hinorientiert.


Bildhafter Unterricht

In den ersten Schuljahren, in denen die eigene Urteilskraft der Schülerinnen und Schüler erst heranreift, ist „bildhafter“ Unterricht ein wesentliches Unterrichtsprinzip. Die Tatsachen werden so behandelt, dass die Kinder zusammen mit dem Anschaulichen auch das Gesetzmäßige und Wesenhafte der Dinge im Sinne echter Bilder verstehen und erleben lernen.


Wissenschaftlicher Unterricht

Dem Streben nach eigener Lebensgestaltung und Urteilsbildung vom 14. Lebensjahr an entspricht der wissenschaftliche Charakter vieler Unterrichtsfächer vom 9. bis 12. Schuljahr. Die Waldorfschulen sehen hier die pädagogische Aufgabe nicht darin, eine voruniversitäre Ausbildung zu betreiben, sondern den Unterricht inhaltlich so zu vertiefen, dass er sich mit den Lebensfragen des jungen Menschen verbinden kann und Antworten gibt.

Epochenunterricht

Ein wichtiges Element ist der Epochenunterricht. Er wird in den Fächern durchgeführt, in denen Sachgebiete in sich geschlossen behandelt werden können (Deutsch, Geschichte, Mathematik, Naturwissenschaften usw. ). Gebiete, die laufender Übung bedürfen (künstlerischer Unterricht, Fremdsprachen), werden in Fachstunden erteilt, wobei auch hier manche Waldorfschulen in den letzten Jahren verstärkt Epochenunterricht durchführen.


Zeugnisse und Abschlüsse

Die Waldorfschulen haben mit der Auslese auch das übliche Zensurensystem abgeschafft. Die Zeugnisse bestehen aus möglichst detaillierten Beschreibungen, die die Leistung, den Leistungsfortschritt, die Begabungslage und das Bemühen in den einzelnen Fächern durchsichtig machen. Die Schülerinnen und Schüler schließen die Schule mit der Mittleren Reife, Fachhochschulreife oder dem Abitur (nach dem 13. Schuljahr) gemäß den in den Bundesländern jeweils geltenden Regeln ab.


Selbstverwaltung

Als Freie Schulen haben die Waldorfschulen die hierarchisch organisierte Außenlenkung der staatlichen Schulen durch eine freiheitliche Verfassung ersetzt. Die Selbstverwaltung erfolgt durch Eltern und Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam und stellt ein sehr zukunftsorientiertes soziales Erfahrungsfeld dar. Die pädagogische Leitung wird von der wöchentlichen Lehrerkonferenz wahrgenommen, an der alle Lehrer gleichberechtigt mitwirken. Das Bemühen um das Verständnis des Menschen, der Lebensgesetze und um Fortentwicklung der Pädagogik auf der Basis der anthroposophischen Geisteswissenschaft bildet die gemeinsame Grundlage.


Finanzierung

Ungeachtet der weltweiten fachlichen Anerkennung der Waldorfschulen und der verfassungsrechtlichen Gleichstellung der Schulen in freier Trägerschaft mit den staatlichen Schulen bedarf es dauernder Bemühungen auf politischem und administrativem Feld, damit diesem Umstand bei der Schulaufsicht und Finanzierung der Schulen entsprochen wird. Die Waldorfschulen in Deutschland erhalten staatliche Zuschüsse, die aber die Betriebskosten nur zum Teil decken. Die Elternbeiträge sind an den meisten Schulen nach Einkommen gestaffelt.

Das Leitbild unserer Schule

Mit unserem Standort in Dresden wollen wir die Waldorfpädagogik neu buchstabieren  – offen, beweglich und bereit, die pädagogischen Methoden und Inhalte immer wieder zu refekteren, zu hinterfragen und anzupassen, wenn notwendig. Unsere Interkulturelle Waldorfschule Dresden soll eine Nachbarschaftsschule werden. Als Kultur-, Freizeit und Beratungszentrum geben wir Impulse für eine interkulturelle, sozialintegrative Pädagogik und damit für eine wirkliche Friedensarbeit.

Unsere Vision
Wir wollen Grenzen überwinden, die zwischen Religionen, Kulturen und sozialen Schichten bestehen. Wir wollen zwischen den Unterschieden das Gemeinsame, in der Vielfalt das Bereichernde und durch das Besondere das Menschliche entdecken. Wir glauben, dass die Schule der beste Ort, die Kindheit das beste Alter ist, sich diesen Herausforderungen zu stellen.


Unsere Aufgabe
Mit Bildung und Erziehung wollen wir  eine Friedenspädagogik entwickeln, und Abgrenzung überwinden: durch Offenheit, Begegnung, Empathie und Solidarität. Die  Individualität ist das Bindeglied zwischen den Kulturen und für uns die Grundaufgabe diese zu stärken, mit Integration der Kulturen und dem sozialen Hintergrund unserer Schulkinder - ohne Ausgrenzung, Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus.

Unser Weg
Wegen ihrer menschlichen und individuellen Orientierung
ist die Waldorfpädagogik die Grundlage für unsere pädagogische Praxis: Kinder bei der Selbstfindung und Offenheit gegenüber Neuem und Unbekanntem zu unterstützen. Dabei knüpfen wir an die sozialen Bestrebungen an, welche die Waldorfschule als Gründungsimpuls in sich trägt.


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Unsere Methoden
Wir schaffen einen Raum in dem Kinder ihre intellektuellen, künstlerischen und praktisch-handwerklichen Begabungen in einer lernenden Gemeinschaft entfalten können. Waldorfpädagogik bedeutet Lernen mit Kopf, Hand und Herz. Wir streben einen ganzheitlichen Bildungsansatz an, der für die Kinder ein nachhaltiges Lernen bedeutet. Viele Lerninhalte orientieren sich an realitätsnahen praktischen Handlungen aus dem Alltag. Unsere Pädagogik geht mit ihren Fächern und dem fächerübergreifenden Projektunterricht deutlich über den staatlichen Lehrplan hinaus.

Unser kollegiales Miteinander
Wir verpflichten uns zu einer kollegialen Schulführung, die sich durch die Konferenzarbeit realisiert. Wir streben ein internationales Kollegium an, um die Interkulturalität der Schule auch in der Zusammensetzung der Lehrkräfte wiederzufinden. Unser Kollegium ist in alle Prozesse der Schulentwicklung miteinbezogen. So ist mit den Angestellten der Verwaltung sowie mit dem Trägerverein eine stabile und transparente Zusammenarbeit und eine Kommunikation auf Augenhöhe Grundlage des sozialen Gelingens der Schule.

Unsere Beziehung zu den Eltern
Als Partner im Erziehungsprozess suchen wir den offenen Dialog mit den Eltern.  Durch die gemeinsamen Feste, Monatsfeiern und Elternabende soll die Schule immer mehr zu einer Gemeinschaft werden.  Soziale, kulturelle oder religiöse Unterschiede erleben wir als bereichernd. Regelmäßig finden Elternabende statt sowie Einzelgespräche mit Eltern. Aus der Elternschaft wird eine Elternvertretung gewählt werden, die die Interessen der Eltern gegenüber der Schule vertritt und pädagogische und organisatorische
Anliegen unterstützt.

Schulgeschichte und Bautagebuch

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